Kinder- und Jugendwohngemeinschaft besonders für Geschwisterkinder
Teamverantwortlicher:
Herr Reinhard Schier
               
   Telefon:
0351 – 4277844
Fax:
0351 – 3123029
   Rechtliche Grundlage:
§ 27 i.V.m. § 34 und ggf. § 35a SGB VIII
Allgemeine Angebotsbeschreibung:
Die Kinder-und Jugendwohngemeinschaft ist vordergründig konzipiert für Geschwisterkinder zum Erhalt stabiler und kontinuierlicher Beziehungen, aber auch für einzelne Kinder und Jugendliche.
In einer 5-Zimmerwohnung im Stadtgebiet Dresden werden 5 Kinder- und Jugendliche von 6 soz.-pädag. Fachkräften
betreut.
Die Wohngemeinschaft bietet die Möglichkeit einer langfristigen Betreuung in einem sicheren Lebensraum, der
Geborgenheit, familiäre Atmosphäre und Orientierung bietet.
Sie bietet den Eltern professionelle Unterstützung im Umgang mit ihren hier untergebrachten Kindern und arbeitet intensiv
und ressourcenorientiert mit der Herkunftsfamilie zusammen.
Zielgruppe:
Kinder-und Jugendliche im Alter von 4 bis 16 Jahren, die vorübergehend oder langfristig nicht in ihrer Herkunftsfamilie leben können, bei denen eine Rückführung nicht sinnvoll ist bzw. bei intensiver Elternarbeit in der Perspektive eine Rückführung möglich ist.
Ziel:
Hauptzielstellung besteht darin, die auf Kontinuität und Stabilität ausgelegte Hilfe zur Erziehung schnellstmöglich und nachhaltig zum Hilfeplanziel zu führen. Das heißt, baldmögliche Rückführung oder auch Verselbständigung.
Grundleistungen:
Rund-um-die-Uhr-Betreuung , 7 Tage die Woche
Doppelbetreuung in den Kernzeiten
Rufbereitschaft über die JHS während der Schulzeit
klare Wochen- und Tagesstruktur
bedarfsgerechte soz.-pädag. Förderung und Anregung der Persönlichkeitsentwicklung
Förderung der Alltagsbewältigung und Selbständigkeit
Gesundheitsfürsorge
schulische Förderung
themenorientierte Freizeitgestaltung
Eltern- und Familienarbeit
individuelle Zusatzleistungen:
Dem Einzelfall zeitlich begrenzten, bedarfsorientierte Betreuungsleistungen, welche über die Grundleistungen hinausgehen. Sie werden über das Hilfeplanverfahren fachlich beantragt, begründet und mit dem zuständigen Mitarbeiter des Jugendamtes besprochen.
Zusatzleistungen können sein: soz.-pädag. Fachleistungsstunden oder psychologisch/therapeutische Fachleistungsstunden